
Am 19. April 1972 schlossen sich hörende Eltern von
gehörlosen
Kindern mit Gehörlosen zusammen und gründeten den
Verein
Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen in Berlin
e.V. (GFGB
e.V.)
Eines der Hauptziele des Vereines war die Errichtung einer
Begegnungsstätte für gehörlose Menschen.
Zunächst konnten Räume in der
Friedrichstraße 12 gemietet werden.
Dort begannen die Eltern – Kind – Gruppe sowie die
Sozialberatung für
gehörlose Erwachsene mit ihrer Arbeit.
Im Rahmen der Internationalen Bauausstellung
1987 wurden Pläne für die Errichtung des
Gehörlosenzentrums
entwickelt. In die Bauplanung wurden
die Grund- stücke Nr. 10 und 11 einbezogen. Der Senat stellte
die
benötigten Mittel zur Verfügung.
1993 wurde das Haus feierlich eröffnet.
Hauseigentümer wurden im Rahmen des Erbbaupachtvertrages
die Gesellschaft zur Förderung der Gehörlosen in
Berlin
e.V. (1. und 2. Etage sowie Lokal im Erdgeschoss) und die GSW
(Wohnungen und sonstige Gewerberäume).
Die GFGB ist als Eigentümer bis heute für die
Verwaltung und den Erhalt des
Gehörlosenzentrums verantwortlich.
Die Finanzierung erfolgt mit Hilfe von Zuwendungen der Senatsverwaltung
für Integration, Arbeit
und Soziales sowie aus Eigenmitteln. Um auch in Zukunft den Erhalt
gewährleisten zu können, wurden 2007
Umstrukturierungs- und
Umbaumaßnahmen durchgeführt.
Im Gehörlosenzentrum finden regelmäßig
Veranstaltungen und
Treffen für und mit gehörlosen Menschen statt. Aber
auch Hörende,
die sich für die Sprache und Kultur der Gehörlosen
interessieren,
sind herzlich willkommen.